am montag morgen verliessen wir litschfield, um unsere reise in richtung west fortzusetzen. wir fuhren nach kathrine, um von dort aus auf den viktoria highway zu gelangen, der uns unserem ziel perth naeher bringen sollte. der naechste nennenswertere stop (den alle aufzuzaehlen wuerde eindeutig den rahmen sprengen) erfolgte in kununurra.
nur gab es da ein kleines problem...bevor wir "einreisen" durften, mussten wir all unser obst und gemuese an der grenze abgeben, da sich kununurra in einem quarantaene areal befindet. tja, und wir armen backpacker hatten uns zuvor in kathrine ordentlich mit beidem eingedeckt, weil wir nicht wieder hunger schieben wollten und einfach mal nicht erwartet haetten so schnell vor ort zu sein. noch einmal zur erinnerung...obst und gemuese ist hier ziemlich teuer, um nicht zu sagen ein luxusprodukt :/ ihr koennt euch also vorstellen wie unser herz blutete als wir vor die entscheidung gestellt wurden es wegzuwerfen oder auf zack zu essen. natuerlich kam es uns auch in den sinn zu schmuggeln, doch was wenn wir erwischt werden? also entschieden wir uns fuer letzteres und begannen zu mampfen was das zeug haelt bis uns die bananen aus den ohren rauskamen ;o
als wir endlich in kununurra eintrafen, checkten wir auf einem caravan park ein, wo wir ein trolliges aelteres paerchen kennenlernten, die wir lustigerweise noch des oefteren auf unserem trip treffen sollten. ueberhaupt ist es in australien weit verbreitet, das die aelteren herrschaften (50 aufwaerts) mit ihrem caravan das land bereisen, da sie zuvor nie grossartig ueber die bundesgrenzen herausgekommen sind.
am naechsten tag fuhren wir auf dem great northern highway in richtung broome weiter. die darauf folgende nacht verbrachten wir auf einem farmstay - "gelaende". die kueche bzw. bbq - area war ein pavillonartiges gebilde, welches mit moskitonetzen versehen war. waehrend wir da nun so am kochen waren, naehrte sich ein besucher...und als ich zur tuer blickte wer schaute uns da ganz neugierig an und verlangte nach einlass??? ein suesser kanguruh :) so fackelte ich nicht land und oeffnete die tuer. ohne jegliche scheu huepfte unser gast hinein. umrundete die kueche ein paar mal, schnueffelte mal hier und mal da, liess sich streicheln bevor er wieder hinaushuepfte...ich sag euch, ein soooo weiches fell habt ihr noch nicht getreichelt. einfach zum knuddeln :)))))
bevor wir am naechsten morgen aufbrachen, erkundeten wir noch einwenig das gelaende. schauten uns die heimischen piepmaetze und die interessanten boab - trees an.
nun, irgendwo auf dieser strecke, uebernachteten wir auf einem kostenlosen campground, die es hier des oefteren gibt. dort machten wir uns einen schoenen abend mit reichlich goon. ja, was is goon wollt ihr jetzt wissen!? ;) goon is ein guenstiger wein, den es in 2 und 4 l packungen gibt. also genau das richtige fuer den armen backpacker ;o ja,ja...und das war in der tat die ruhe vor dem sturm *hihi*
bereits in der nacht frischte der wind gewaltig auf und ruettelte ordentlich an unseren zelten. als wir am fruehen morgen erwachten, waren unsere zelte auf wenige quadratzentimeter zusammengeschrumpft und feiner roter staub wurde in die zelte gedrueckt. so packten wir, quasi in windeseile (haaa, ein wortwitz), unsere sieben sachen und sprangen in unser auto.
von AnnaPaunline
um
09:53
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