broome. 28. okt. (perth)
Dienstag, 28. Oktober 2008

am darauf folgenden tag hiess es dann fuer uns abschied nehmen von familie herington.

 

broome, das perlentaucherstaedtchen, erreichten wir am fruehen abend. doch die suche nach einem caravan park sollte sich als schwieriger erweisen als gedacht :/ letztendlich hatten wir glueck und checkten ein bisschen ausserhalb auf einem campingplatz ein.

die 3 oder 4 tagen in denen wir in broome waren, standen im zeichen des relaxens...entweder wir nutzten die zeit ins internet zu gehen - oder wie ich, um den wundervollen strand zu besuchen und zu schwimmen *scheeen*

 

 


auf dem weg nach broome. 28. okt. (perth)
Dienstag, 28. Oktober 2008

nun, dem sandsturm waren wir also mehr oder weniger entkommen ;o...

 

wenn ich mich recht erinnere, war unser naechster nennenswerter halt  in der kleinstadt "derby".

als wir am abend in derby eintrafen, stuermten wir zunaechst den "wooli" (liebevolles kuerzel fuer woolworth, einer der groessten supermaerkte in down under). als wir das noetigste beisammen hatten, liessen wir unserer kleinkriminellen ader freien lauf :))) 

keine angst, klingt jetzt schlimmer als es ist...

bereits in darwin hatten wir es uns angewoehnt in backpacker, oder auf unserem trip nach perth, in caravan parks "einzuschleichen" und deren duschen for free zu benutzen *gewusst wie*

frisch und sauber *ui was fuer ein gefuehl* machten wir uns auf die suche nach einer uebernachtungsmoeglichkeit. letztendlich waehlten wir den platz vor dem rodeo areal und begannen zu kochen...es dauerte nicht lang und dennis und yanis schlossen freundschaft mit einer kinderschar. man spielte fussball, verstecken und probierte von unseren instantnudeln :) als schliesslich die eltern von dennis und yanis spielgenossen sich auf den heimweg machten, fragte dennis noch flugs, ob es okay ist auf diesem areal zu campen. daraufhin meinten die heringtons, dass dies keine gute idee waere und luden uns prompt dazu ein in ihrem vorgarten zu naechtigen *hihi*

gesagt, getan. als wir am naechsten morgen derby verlassen wollten, meinten die heringtons, dass wir doch noch ein weilchen bleiben moegen...was wohl nicht zuletzt damit zusammenhing, dass dennis und yanis als neugewonnene spielkameraden ni wegzudenken waren *lol*

so gingen wir den einen tag fischen. in der hoffnung einen baramundi zu fangen - eine vergebene liebesmueh. und am abend lud man uns auf eine geburtstagsfeier mit einem grossem bbq ein.

den anderen tag schauten wir uns ebbe und flut an und besuchten den beruehmten "prison tree". dabei handelt es sich um einen alten boab - baum, dessen stamm hohl ist und in dem ca. 10 - 12 leute platz finden. diesen baum nutzten die weissen siedler als gefaengnis fuer aboriginies, die zum perlentauchen genoetigt wurden. den abend verbrachten wir gemeinsam bei einem guten baramundi - bbq.   


und weiter geht die reise in richtung westen. 14. okt. (perth)
Dienstag, 14. Oktober 2008

am montag morgen verliessen wir litschfield, um unsere reise in richtung west fortzusetzen. wir fuhren nach kathrine, um von dort aus auf den viktoria highway zu gelangen, der uns unserem ziel perth naeher bringen sollte. der naechste nennenswertere stop (den alle aufzuzaehlen wuerde eindeutig den rahmen sprengen) erfolgte in kununurra.

nur gab es da ein kleines problem...bevor wir "einreisen" durften, mussten wir all unser obst und gemuese an der grenze abgeben, da sich kununurra in einem quarantaene areal befindet. tja, und wir armen backpacker hatten uns zuvor in kathrine ordentlich mit beidem eingedeckt, weil wir nicht wieder hunger schieben wollten und einfach mal nicht erwartet haetten so schnell vor ort zu sein. noch einmal zur erinnerung...obst und gemuese ist hier ziemlich teuer, um nicht zu sagen ein luxusprodukt :/ ihr koennt euch also vorstellen wie unser herz blutete als wir vor die entscheidung gestellt wurden es wegzuwerfen oder  auf zack zu essen. natuerlich kam es uns auch in den sinn zu schmuggeln, doch was wenn wir erwischt werden? also entschieden wir uns fuer letzteres und begannen zu mampfen was das zeug haelt bis uns die bananen aus den ohren rauskamen ;o

als wir endlich in kununurra eintrafen, checkten wir auf einem caravan park ein, wo wir ein trolliges aelteres paerchen kennenlernten, die wir lustigerweise noch des oefteren auf unserem trip treffen sollten. ueberhaupt ist es in australien weit verbreitet, das die aelteren herrschaften (50 aufwaerts) mit ihrem caravan das land bereisen, da sie zuvor nie grossartig ueber die bundesgrenzen herausgekommen sind.

 

am naechsten tag fuhren wir auf dem great northern highway in richtung broome weiter. die darauf folgende nacht verbrachten wir auf einem farmstay - "gelaende". die kueche bzw. bbq - area war ein pavillonartiges gebilde, welches mit moskitonetzen versehen war. waehrend wir da nun so am kochen waren, naehrte sich ein besucher...und als ich zur tuer blickte wer schaute uns da ganz neugierig an und verlangte nach einlass??? ein suesser kanguruh :) so fackelte ich nicht land und oeffnete die tuer. ohne jegliche scheu huepfte unser gast hinein. umrundete die kueche ein paar mal, schnueffelte mal hier und mal da, liess sich streicheln bevor er wieder hinaushuepfte...ich sag euch, ein soooo weiches fell habt ihr noch nicht getreichelt. einfach zum knuddeln :)))))

 

bevor wir am naechsten morgen aufbrachen, erkundeten wir noch einwenig das gelaende. schauten uns die heimischen piepmaetze und die interessanten boab - trees an. 

nun, irgendwo auf dieser strecke, uebernachteten wir auf einem kostenlosen campground, die es hier des oefteren gibt. dort machten wir uns einen schoenen abend mit reichlich goon. ja, was is goon wollt ihr jetzt wissen!? ;) goon is ein guenstiger wein, den es in 2 und 4 l packungen gibt. also genau das richtige fuer den armen backpacker ;o ja,ja...und das war in der tat die ruhe vor dem sturm *hihi*

bereits in der nacht frischte der wind gewaltig auf und ruettelte ordentlich an unseren zelten. als wir am fruehen morgen erwachten, waren unsere zelte auf wenige quadratzentimeter zusammengeschrumpft und feiner roter staub wurde in die zelte gedrueckt. so packten wir, quasi in windeseile (haaa, ein wortwitz), unsere sieben sachen und sprangen in unser auto.    

 

 


litschfield. 14. okt. (perth)
Dienstag, 14. Oktober 2008

und weiter gehts...

ja, ja...ich weiss. ihr werdet euch jetzt gewiss sagen: aber in litschfield war sie doch schon! doch zu diesem zeitpunkt war weder eine mondfinsternis noch ein festival, jaaaa da staunt ihr :) so entschieden wir uns bereits in darwin dem schoenen litschfield nationalpark noch einmal zu besuchen.

 

nach unserer ersten off - road - erfahrung fuhren wir also litschfield entgegen...

voller erwartung checkten wir am donnerstag abend ein. nun, es war verwunderlich, dass der campground nicht so voll war wie gedacht. naja, dann kommen die feierwuetigen also erst am freitag, dachten wir so bei uns. als am freitag mittag noch immer nix nach einem festival aussah, kamen wir dann doch ins gruebeln. schliesslich erfuhren wir, dass das event ein bissl ausserhalb stattfindet. so machten wir uns am abend auf, um die nacht zu rocken :)

lange rede, kurzer sinn, dass gesamte festival entpuppte sich als rave. oh freude, genau unsere musikrichtung :-/  und was da fuer gestalten am start waren *lach* keine ahnung was die fuer pilze gegessen haben, aber sowas hab ich dir noch ni erlebt. als das festival, was so vielversprechend geklungen hatte, am sonntag zu ende ging, waren wir uns alle einig, dass die 40 dollar p.p. nicht besonders schlau angelegt waren. aber sehen wir  s mal so, eine erfahrung waren wir auf jedenfall reichen :)

 

jetzt haette ich ja glatt die mondfinsternis unter den tisch fallen lassen!

also gut, fuer samstag abend 4.20 uhr (oz) war eine mondeclipse vorhergesagt. die mussten wir natuerlich sehen, keine frage!!! so hielten wir uns tapfer bis 4.20 uhr munter...doch nix, aber auch gar nix passierte. ab und an meinten wir zu glauben etwas zu sehen, doch nada. als gegen 4.40 uhr immer noch nix zu sehen war, hatten wir die nase gestrichen voll und gingen schlafen. vielleicht hatten wir ja etwas falls verstanden? vielleicht war alles nur ein pr - gag fuer das festival.

am naechtsten tag wurden wir jedoch von jederman gefragt, ob wir nicht die mondeclipse gesehen haetten. ohhhhh monika!!! wir waren doch nicht etwa 5 min. zu frueh in unsere schlafsaecke gekrabbelt! da mussten selbst wir ueber uns schmunzeln :)

 

 


die ersten tage unserer langen reise. 1. okt. (perth)
Mittwoch, 1. Oktober 2008

also gut. dann wollen wir einmal unseren trip rekonstruieren :)

um den 14. august also brachen wir in richtung perth auf und sagten ade zu unserem schoenen darwin.
doch bevor die lustige reise los ging, musste zunaechst einmal kraeftig eingekauft werden wie z.b. ein paar kuehle blonde fuer unsere lieben biertrinker (also alle ausser mir) ;) nach stundenlangem hin- und her im supermarkt und eine schwierigen gepaecksituation machten wir uns auf in richtung kakadu nationalpark. jedoch sollten wir nicht allzuweit kommen...
da unser auto ziemlich voll bepackt war, hing unser nagelneuer auspuff doch etwas zu nah am boden, was sich nicht besonders mit den "speed humps" und kleinen loechern vertrug. da wir mit unserem auto noch so einiges vor hatten, blieb uns nix anderes uebrig als den auspuff korrigieren zu lassen. zum glueck klappte alles reibungslos uns so fuhren wir spaet, aber wir fuhren, nach kakadu.

als wir im nationalpark ankamen, war es bereits dunkel. kein wunder, da die sonne im norden gegen 18 uhr untergeht. nun hiess es so schnell wie moeglich das zelt aufzubauen, da schon abertausende moskitos auf uns lauernden. gesagt getan, binnen sekunden stand ein dreimann-zelt fuer vier leute, die sich in aller eile hineinhechteten, um der mueckenplage zu entgehen. der abend wurde lustig und feuchtfroehlich. man hoerte musik, schwatze, lachte traenen und toetete serienkillermaessig moskitos :)

am naechsten tag fuhren wir in richtung litchfield nationalpark weiter...doch zunaechst legten wir noch einen stop bei einem wasserfall ein, der nicht ohne weiteres zu erreichen war. soll heissen, wir mussten ca. 30 km auf einer "unsealed road" fahren und das mit unserem moboftel!!! fuer diese strecke benoetigten wir 2 std., denn schneller als 30 kmh war einfach ni drin. am ende war unser auto ueber und ueber mir rotem sand bedeckt und wir eine erfahrung reicher :))))