ayers rock, kata tjuta, kings canyon. 16. - 19.6.
Donnerstag, 19. Juni 2008

so ihr lieben,

nun hab ich euch endlich mal wieder was zu berichten.

nach sechs wochen cleaning und zwei wochen dishwashing, haben wir unseren job in alice springs endlich beendet.

 

nach einem rauschenden abend in der annie's bar, der gegen 1 uhr (oz) endete, brachen wir gegen 6 uhr (oz) zu unserer 3 tages - tour auf. wir heisst: 22 junge leutz aus taiwan, japan, korea, frankreich, italien, england, amerika und natuerlich deutschland ;) plus unserer tour - guide leth, ein waschechter aussie.

 

am ersten tag stoppten wir zunaechst auf einer kamelfarm, wo einige von uns einen kleinen ritt (lustiger anblick) wagten. auf dem weg zum ayers rock (uluru) sammelten wir unsere swags (eine art schlafsack ueber dem schlafsack) ein, wo auch schon die erste ueberraschung  auf uns wartete...denn unser bus (KEIN 4WD) sackte im sand so richtig schoen ein. es ging kein vor oder zurueck mehr. also hiess es: steine sammeln und den sand beiseite scharren *freu* nach ca. 1 std. glueckte uns das scheinbar nicht mehr moegliche, der bus war frei und weiter ging s zum ayers rock. diesen umrundeten wir in ca. 2 std. im anschluss gings zum sunset view, wo wir den sonnenuntergang beobachteten und was leckeres schnabulierten :)

doch der tag war noch ni vorbei. nun mussten wir unser buschcamp errichten. also ging es erstmal ans holz sammeln oder sagen wir eher baumstaemme ;)...ein schoenes feuerchen, dass die ganze nacht brannte (natuerlich mussten wir ab und an nachlegen). mensch, dass war ne erfahrung so im busch zu schlafen. unter den sternen und dem vollmond. ab und an schaute ich aus meinem swag, um mich zu vergewissern, dass ni gleich ein dingo an mit knabbert ;)

 

der naechste morgen startete dann alles andere als relaxt. denn wir verschliefen erstmal moerderisch und haetten beinah den sunset am ayers roch verpasst...viel besser als der sonnenuntergang! in einem affentempo packten wir unser zeug zusammen, schmissen die swags in den bus, sodass wir kaum noch platz hatten und wie "richard kimpel auf der flucht" duesten wir zum uluru, den wir mit ach und krach bei sonnenaufgang sahen *scheeen*. nach einem schoenen lunch ging es dann weiter zum kata tjuta, der dem uluru aehnelt. dort wanderten wir ca. 3 std. durch berg und tal. im anschluss besuchten wir noch flugs das culture center am ayers rock und dann fuhren wir in richtung camp weiter. irgendwann stoppten wir, um wieder holz zu sammeln. wir wollten grade weiter fahren als anne moerderisch auf der strasse hinklatschte und sich ordentlich knie, huefte, arme und haende aufschlug...was fuer ein anblick. denn ihr ging es danach gar ni gut! aber zum glueck war eine aerztin, karen, an board, welche die wunden fachgerecht versorgte. als wir den ersten schreck ueberwunden hatten, fuhren wir zum camp weiter. wie gehabt schliefen wir unter freiem himmel. da es sich jedoch um ein angelegtes camp handelte, konnten wir sogar duschen und toiletten. ein traum sag ich euch...nach all dem roten staub, der hitze und das permanente ins busch gerenne *hihi*

 

unser letzter tag galt dem kings canyon. auch an diesem tag wurden wir gegen 6 uhr (oz) aus dem swags gescheucht. den kings canyon bestiegen und bewanderten wir in 3 std. einfach nur traumhaft. fast besser als der ayers rock! nach einem kurzen und eher spaerrlichem lunch traten wir unsere heimreise an, wo wir in der annie's bar eine fette fatsche machten. das dreamteam (anne, greg, leth und ich) haben schoen gefeiert.

 

ich muss sagen, leth war ein super guide...durchgeknallt und hyperaktiv wie sau, aber einfach nur genial. und ohne unseren "quasi guide" greg (ein junger amerikaner mit einem organ), der leth tatkraeftig unterstuetzte, obwohl er ja auch nur mitreisender war, waere es nur halb so lustig gewesen.

 

eine wirklich super tour...aber leider vieeeeel zu kurz :(